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25 | 11 | 2017
St. Karl Borromäus in Köln-Sülz

St. Karl Borromäus in Köln-Sülz

In den vergangenen Jahrzehnten ist eine Entwicklung eingetreten, in der besonders die Filialkirchen auf die Mutterkirchen hin mit den Gemeinden fusioniert worden sind. Das geschah 2002 mit St. Nikolaus
und Karl Borromäus.
Nach Überlegungen, die Karlkirche zu einem Kolumbarium umzugestalten, hat sich die Gemeinde schließlich von dieser Idee lösen müssen.
Ein Repetitorium der Juristen nahm in den Gemeinderäumen unter der Kirche wöchentlich seine Arbeit auf. Die „Kölner Seniorengemeinschaft“ (KSG) traf sich hier 2008 bis Ende 2013. Im Sommer 2014 begann das „Internationale Zentrum“ (IZ) der Caritas seine Arbeit. Menschen verschiedener Nationen leben und gestalten ihre Kultur, ihre Sprache, nehmen Hilfe wahr und erleben Solidarität.
Was unter der Kirche geschieht, sucht eine Verbindung zum Kirchenraum: religiös, kulturell, das Leben und den Glauben bildend. Der Kirchenraum mit der Feier der Liturgie wächst zusammen mit der Lebenswirklichkeit der Menschen, die hierher kommen und hier arbeiten.

Viele „Urgesteine“ aus St. Karl Borromäus, die mitgebaut und das Gemeindeleben mitgestaltet haben, sind verstorben. Dankbar bleiben wir ihnen verbunden. Doch dieser Kirchort vergeht nicht. Er blüht zu neuem Leben auf durch Menschen, die von hier aus für andere und mit ihnen wirken.